Kopfrechnen für alle

Die App mathildr (Aussprache: Matilda) wurde gemeinsam mit Menschen mit Trisomie 21, dem Down-Syndrom, entwickelt. Sie wird im Mathematikunterricht in der Schule, in der Förderung oder beim Lernen zuhause eingesetzt.

Zahlvorstellungen entwickeln

mathildr unterstützt Kinder mit und ohne Lernschwierigkeiten bei der Entwicklung flexibler Zahlvorstellungen. Das sind gedankliche Bilder von Mengen, die im Kopf verändert werden können. Sie sind eine Voraussetzung für das Kopfrechnen.
Beispiel: Damit ein Kind ohne Hilfsmittel nachvollziehen kann, dass sich die 4 aus den Zahlen 2 und 2 zusammensetzen lässt, muss es ein gedankliches Bild der Menge 4 haben. Dieses Mengenbild wird in die Mengen 2 und 2 zerlegt.

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Wissenschaftliche Grundlage

mathildr wurde im Rahmen einer repräsentativen Studie der Universität Hamburg entwickelt. Die Studie zeigt, dass Lernende mit Trisomie 21 auf abstrakte Unterrichtsmaterialien angewiesen sind, die ihren Besonderheiten in der Aufmerksamkeit gerecht werden. (Quelle). Es wurde beobachtet, dass Untersuchungspersonen, die gut mit Zahlen umgehen konnten, in Zweierbündel zählten. In mathildr fließen diese und weitere Erfahrungen und Untersuchungsergebnisse ein. Die App ist auch für Kinder ohne Lernbesonderheiten geeignet und kann im gemeinsamen Unterricht eingesetzt werden.

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